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Einsatz der Jungen Union für kurze Sperrstunde war erfolgreich |
Die CSU-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung der Jungen Union die bisherige Sperrzeit beizubehalten. Damit wurde das Gedankenspiel des Bayerischen Städtetags und einzelner Politiker beendet Lokale und Discos von zwei bis sechs Uhr zu schließen. Der JU-Kreisverband Pfaffenhofen hat bereits im Herbst eindeutig Position für die bisherige Regelung mit der Schließung von fünf bis sechs Uhr bezogen. Besondere Aufmerksamkeit erregte eine eigens gestaltete Postkarte, die im Landkreis verteilt wurde und deren Empfänger Ministerpräsident Seehofer ist. Die Resonanz darauf war so gut, dass zuerst andere Landkreise und ab Januar der JU-Landesverband die Postkarten-Aktion übernahmen.
Eine Verlängerung hätte insbesondere in ländlichen Gebieten wie dem Landkreis Pfaffenhofen zu einem Verlust an Lebensqualität für junge Menschen geführt. Wohnortnahe Ausgehmöglichkeiten wären kaum mehr möglich gewesen und nur in Großstädten hätten Discotheken mit Ausnahmegenehmigungen weiterbetrieben werden können. Die erzwungenen verlängerten Fahrstrecken durch Disco-Tourismus hätten zudem die Unfallgefahr unnötig erhöht. Diese unsinnige Neuregelung lehnten auch die CSU-Politiker des Landkreises ab. Die Argumente der heimischen Jungen Union brachte Landtagsabgeordnete Erika Görlitz in die CSU-Fraktion ein.
„Ein pauschales Verbot ab zwei Uhr hätte nicht zu dem Wunschtraum geführt, dass es keine alkoholbedingten Delikte und Störungen mehr gibt. Die Leute wären um zwei Uhr nicht ins Bett gegangen, sondern auf Straßen, Plätze und in abgelegene Bauwägen“ stellt der Pfaffenhofener JU-Kreisvorsitzende Michael Beer fest. Eine vom Landtag in München vorgegebene zentrale Regelung wäre den unterschiedlichen Bedingungen in Großstädten und im ländlichen Raum nicht gerecht geworden. Weiterhin können die Kommunen vor Ort individuelle Regelungen erlassen um die Ansprüche von Anwohnern und Gästen so weit wie möglich auf einen Nenner zu bringen.
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