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Regionale Initiative: Änderung bei Sperrzeiten vergrößert Gefahren und schadet Landkreisen der JU |
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1. Februar Pläne einzelner Politiker zur Einführung einer neuen Sperrstunde werden von der Jungen Union abgelehnt. Eine landesweite Schließung der Lokale und Discotheken von 2 bis 6 Uhr wird stark vom Bayerischen Städtetag gefordert. Die JU-Kreisverbände Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sehen darin großen Schaden für alle Kommunen der Landkreise. Bereits bisher sind dort die Möglichkeiten für junge Menschen auszugehen überschaubar.
Durch neue Sperrzeiten würden nur noch Discos überleben, die in den Großstädten gegen Bezahlung Ausnahmegenehmigungen erhalten. Gerade im ländlichen Raum ist dies ein Verlust an Lebensqualität für junge Menschen. Die erzwungenen verlängerten Fahrstrecken durch Disco-Tourismus erhöhen die Unfallgefahr unnötig. Deshalb unterstützt die Junge Union heimatnahe Ausgehmöglichkeiten bei denen vor Ort und nicht zentral durch den Landtag in München über die Öffnungszeiten entschieden wird. Kernelement der bayerischen Politik muss die Eigenständigkeit der Kommunen bleiben und diese Subsidiarität bei Sperrzeiten fordert die Junge Union beizubehalten. Politiker, die als Gründe für eine Verschärfung Alkoholismus und Vandalismus aufführen irren, wenn sie meinen um 2 Uhr gingen alle Partygänger ins Bett. Durch die Verlagerung aus den Gaststätten heraus in abgelegene Bauwägen, in Parks und auf Straßen wächst die Unbeherrschbarkeit dieser Probleme. Zunehmende Fälle in denen 18-jährige ihren minderjährigen Freunden harte Spirituosen geben, führen zum weit verbreiteten Missbrauch. Bereits heute existieren um Discos und Volksfeste herum Alkoholdepots bei denen sich Jugendliche zwischendurch bedienen um an Hochprozentiges zu gelangen.
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